HAND in HAND

Hände … geben, nehmen, bitten, beten, sprechen, zeigen, grüßen, pflegen, verwöhnen und noch vieles mehr. Sie sind gewalttätig und zart, sie lassen sich künstlerisch gestalten, sie gestalten Kunst.

Im Deutschen kann der Ausdruck HAND in HAND für einen Begriff stehen, den es sowohl im Englischen als auch im Französischen nicht gibt. Dabei kann gemeint sein, dass jemand etwas angefangen hat, das von einer zweiten Person fortgeführt oder abgeschlossen wird.
In dem Fall passt der Titel perfekt zum Stickprogramm, dessen Konzept vorsieht, dass eine Afghanin die kreative Arbeit beginnt und eine Europäerin oder ein Europäer diese fortführt.
Eine weitere Verständnismöglichkeit ist die übliche bei den anderen Sprachen: Man geht etwas zusammen an, strebt ein Ziel gemeinsam an.

Die Ausstellung „Hand in Hand“ präsentiert 47 textile Werke mit je einer Fläche von 0.6 m². Jede Gestaltung integrierte mindestens eine gestickte Hand aus Afghanistan, somit bilden sie Gemeinschaftswerke, eine Brücke zwischen den Kulturen.
 

Die Ausstellung kann ausgeliehen werden.

Hier eine kleine Auswahl der Ausstellung.