22. Deutschsprachiges Filzertreffen in Hohebuch

Brückenschlag nach Afghanistan

Eine fiktive Brücke vom Hohenloher Land nach Laghmani in Afghanistan schlugen die Teilnehmerinnen des 22. Deutschsprachigen Filzertreffens 2017 in der Ländlichen Heimvolkshochschule Hohebuch unter dem Motto „zu Hause“. Sie arbeiteten 8 x 8 cm große Stickereien afghanischer Frauen in eigene Filzgestaltungen ein, und schufen mit diesen „Vier – Hände – Kunstwerken“ eine Verbindung zwischen beiden Kulturen. Das Spektrum der Modelle reichte von Kissenhüllen und Bildern über Taschen bis hin zu Gefäßen, in deren Gestaltung die bunten, fantasievollen Stickereien integriert wurden. Parallel zur Veranstaltung eröffnete Pascale Goldenberg im Hällischen – Fränkischen Museum mit dem Museums – Chef Armin Panter und der Bildungsreferentin Beate Hufeisen die entzückende Ausstellung „Frauen und Mädchen sticken in Afghanistan – ein transkulturelles Kunstprojekt“. Die Filzerinnen bestaunten und würdigten die Entwicklung und Kreativität der Stickerinnen. Umrahmt wurde die Filzbegegnung von afghanischen und iranischen Folklore – Tänzerinnen – und Sängern, die wiederum sehr beeindruckt davon waren, dass eine Europäerin solch ein großartiges Projekt in ihrem Heimatland organisiert und betreut.

Helene Weinold, Filzfun/Beate Hufeisen, HVHS Hohebuch